Sauerteig Brot Rezept einfach

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Sauerteig Brot Rezept einfach
Sauerteig Brot Rezept einfach

Zutaten (für 1 Brot, ca. 750 g)

  • 500 g Bio-Dinkelmehl (alternativ Weizenmehl Type 1050 oder eine Mischung)
  • 350 ml lauwarmes Wasser (ca. 25–30 °C, nicht heißer!)
  • 100 g fertiger Fairment Sauerteig-Starter
  • 10 g Salz (ca. 2 TL)
  • Optional: 30 g Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne oder Leinsamen

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1. Starter aktivieren (4–6 Stunden vorher)

  • Nimm 1 EL Fairment Sauerteig-Starter und füttere ihn in einem Glas mit:
    • 50 g Mehl
    • 50 ml lauwarmem Wasser
  • Verrühre gut, lockere das Glas mit Deckel oder Tuch abdecken.
  • Stelle es an einen warmen Ort (22–26 °C).
    👉 Nach 4–6 Stunden sollte der Starter sichtbar Blasen werfen und angenehm mild-säuerlich riechen.

2. Hauptteig ansetzen (ca. 30 Minuten)

  • Mische in einer großen Schüssel:
    • 500 g Mehl
    • 320 ml lauwarmes Wasser (30 ml aufheben für später)
  • Rühre grob, bis keine trockenen Mehlnester mehr da sind.
  • Ruhezeit 30 Minuten („Autolyse“). Das verbessert die Teigstruktur.

3. Starter & Salz zugeben (5 Minuten)

  • Jetzt 100 g aktiven Fairment Starter in die Schüssel geben.
  • 30 ml restliches Wasser + 10 g Salz hinzufügen.
  • Alles gut verkneten (händisch 8–10 Minuten oder mit Küchenmaschine 5–6 Minuten auf niedriger Stufe).
    👉 Der Teig soll weich, elastisch und leicht klebrig sein.

4. Dehnen & Falten (3 Stunden)

  • Stelle die Schüssel an einen warmen Ort (22–25 °C).
  • Innerhalb der nächsten 3 Stunden den Teig 3–4 Mal dehnen und falten:
    • Mit nassen Händen eine Seite greifen, hochziehen und über den Teig schlagen.
    • Schüssel um 90° drehen, wiederholen – rundum.
      👉 Das baut Glutenstrukturen auf und macht das Brot luftig.

5. Stockgare / Hauptruhe (6–8 Stunden)

  • Nach dem letzten Falten den Teig abgedeckt weiter bei Raumtemperatur gehen lassen, bis er sich fast verdoppelt hat.
  • Er ist reif, wenn er „wobbelig“ aussieht und kleine Blasen an der Oberfläche hat.

6. Formen & Stückgare (Übernacht-Variante empfohlen)

  • Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche kippen.
  • Locker rundwirken (nicht zu sehr kneten, Luftblasen sollen drin bleiben).
  • In ein bemehltes Gärkörbchen legen (mit Schluss nach oben).
  • Über Nacht in den Kühlschrank (8–12 Stunden bei ca. 5 °C).
    👉 Das sorgt für kräftigen Geschmack, bessere Bekömmlichkeit und einfache Handhabung.

7. Backen (ca. 45 Minuten)

  • Backofen mit Gusseisentopf oder Bräter auf 250 °C vorheizen (mindestens 30 Minuten).
  • Teigling aus dem Kühlschrank direkt in den heißen Topf stürzen (Schluss nach unten).
  • Mit einem scharfen Messer oder einer Rasierklinge einschneiden.
  • Deckel drauf → 20 Minuten bei 250 °C backen.
  • Deckel abnehmen → weitere 25 Minuten bei 220 °C backen, bis die Kruste dunkelbraun und knusprig ist.
    👉 Das Brot klingt hohl, wenn man auf die Unterseite klopft.

8. Abkühlen lassen

  • Das Brot mindestens 1 Stunde auskühlen lassen, bevor du es anschneidest.
  • Ja, das Warten ist schwer – aber so bleibt die Krume schön saftig und setzt sich richtig.

Typische Anfängerfehler vermeiden

  • Teig zu trocken? → Lieber etwas feuchter, er darf kleben.
  • Brot geht nicht auf? → Starter war nicht aktiv genug. Achte auf Blasenbildung vor dem Backen.
  • Brot reißt unkontrolliert? → Einschneiden nicht vergessen.
  • Dichte Krume? → Längere Gare und gründliches Falten hilft.

Warum der Fairment Starter deine Abkürzung ist

Die meisten Anfänger:innen geben nach 3–4 Tagen auf, weil ihr Starter nicht richtig „anspringt“.
Mit dem Fairment Sauerteig-Starter hast du:

  • Sofort eine aktive Kultur mit Hefen & Milchsäurebakterien
  • Null Risiko, dass er schimmelt oder nicht funktioniert
  • Eine unendliche Basis: Mit etwas Mehl und Wasser kannst du ihn ewig füttern

👉 Du dachtest, Brotbacken ist kompliziert? Mit diesem Starter geht’s sofort los – und du bist schon beim ersten Brot erfolgreich.


Fazit

Sauerteigbrot ist nicht nur gesünder und bekömmlicher als normales Brot, es ist auch ein Erlebnis. Mit dem Fairment Starter gelingt dir der Einstieg ohne Frust – und du wirst sehen: Dein erstes Brot wird nicht dein letztes sein.

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